Freitag, 20. Mai 2016

Day 5 (LA)

18.05.2016


Ich bin gegen 6 Uhr aufgewacht als meine Mama  Sport machen gegangen ist und mir Bescheid gegeben hat, dass ich mich fertig machen sollte. Gegen 7 Uhr habe ich schlussendlich mein Handy in die Hand genommen und gegen halb 8Uhr bin ich duschen gegangen. So dass ich fertig war als meine Mama wieder kam und sie sich fertig machen konnte. Gegen halb 9 sind wir drei zum Frühstück gegangen.
Nachdem wir gefrühstückt hatten, haben wir uns fertig gemacht und mit dem Auto ging es nach LA. Unser Hotel liegt ein wenig außerhalb, um genau zu sein genau neben Disneyland und somit in Anaheim. Wir haben eine knappe Stunde benötigt um nach Hollywood zu kommen und dort ein Parkplatz zu finden.
Auf unserem heutigen Plan stand Walk of Fame. Vieles habe ich schon gehört, jedoch hatte ich ihn noch nie mit meinen einigen Augen gesehen, so wunderte es mich dass der Walk of Fame sehr lang war und es hunderte Sterne gab. Wir hatten an dem einen Ende geparkt und sind dann den kompletten Hollywood Boulevard entlang gelaufen, bis wir zu den großen Künstlern wie Marilyn Monroe, Micheal Jackson, Mickey Mouse usw. kamen. Dort war es dann eher wie ich es erwartet hatte, Hochhäuser, Menschen, Einkaufsläden, verkleidete Menschen, Madame Tussauds, Hard Rock Cafe, Souvenir Shops und vieles mehr.


Wir entschieden uns erstmal shoppen zu gehen Pink, American Eagle, Victoria Secret usw. Nachdem wir Geld für alle möglichen Dinge ausgegeben hatten, entschieden wir uns weiter den Walk of Fame anzuschauen. Gegen 14 Uhr hatten wir genug und sind wieder zum Auto zurück gegangen.
Mit dem Auto sind wir zur Hollywood Sign Aussichtsplattform gefahren bzw. bis zu einem Parkplatz und anschließend sind wir gelaufen.
hier kann man das Hollywood Sign erkennen
ich vor dem weltbekannten Schriftzug
im Hintergrund ist die Skyline von LA
zu erkennen
 










Dann wollte meine Mama noch nach Beverly Hills fahren, also haben wir das getan. Jedoch haben meine Schwester und Mama irgendetwas nicht richtig gemacht und wir waren auf einer der Hauptstraßen in Beverly Hills gelandet und nicht bei den Villen der Promis. Deswegen werden wir eventuell noch einmal in den kommenden Tagen dort hin fahren.
Im Anschluss ging es mit sehr sehr sehr viel Verkehr über den Walmart, Wendys und Target zum Hotel zurück, wo wir unsere Einkäufe ausräumten, meine Schwester und ich Blog Post schrieben und anschließend noch Postkarten schrieben.
Das wars ♥

PS: Morgen geht's in die Universal Studios.
                                                                                               
                                                                                  


Donnerstag, 19. Mai 2016

Day 4 (Carmel - LA)

17.05.2016


Mein Tag begann schon um 5:20Uhr, als ich aufgewacht bin. Denn ich konnte nicht mehr schlafen, ich habe mein Handy genommen und bisschen mit einem deutschen Freund geschrieben, ehe ich noch einmal eingeschlafen bin. Um 7Uhr bin ich aber schlussendlich aufgestanden, habe geduscht und mich fertig gemacht. Um 8Uhr sind wir Frühstücken gegangen. Danach haben wir noch sämtliche Koffer gepackt, das Auto getankt und sind noch kurz zu Starbucks bevor wir los gefahren sind.
Unser Ziel lautet: Los Angeles!
hier kann man solch eine Brücke erkennen
Eine lange Fahrt stand uns bevor wie sich abends heraus stellte. Wir hatten uns schon im Voraus entschieden den Highway 1 zunehmen, denn dieser soll laut meinen Freunden sehr schön sein.

Es war definitiv die beste Entscheidung die Route entlang der Küste zu nehmen auch wenn sie um einiges länger dauerte. Es war atemberaubend, teilweise sind wir direkt an der Küste entlang gefahren, über zugewachsene Brücken gefahren, durch Wald, Nebel, an Feldern vorbei, an steilen Abgründen und über Meter hohe Brücken. Damit ihr es euch ein wenig besser vorstellen könnt, habe ich euch ein paar Bilder hinzugefügt.

Nachdem wir mehrere Meilen an der Küste entlang gefahren sind und dafür um die 3 Stunden gebraucht haben, wenn nicht sogar mehr, haben wir eine kurze Pause eingelegt und Fahrer gewechselt. Eine Stunde später bin ich wieder ans Steuer.
Schon bald war LA in Sicht, damit jedoch auch Stau und das nicht wenig. Die restliche Zeit kämpften wir uns durch "Stop and Go". Nach über 7 Stunden im Auto erreichten wir gegen 19 Uhr unser Hotel in Anaheim.
Voller Vorfreude checkten wir in unser Hotel ein, denn wir waren sehr gespannt auf die nächsten Tage. Als meine Schwester und meine Mama das Zimmer sahen verflog die Freude schnell... Denn in dem Zimmer stank es, es war dunkel, klein und ekelig. Beide wollten unter keinen Umständen im Hotel bleiben, da wir aber schon die Kosten gezahlt hatten luden wir die Koffer aus und bezogen unser Zimmer. Um einen freien Kopf zu bekommen beschlossen wir erst einmal essen zu gehen.
Wir aßen in einer Art Restaurant, das Zupas ähnelt. Es gab Salate, etc. Ich aß einen leckeren Putensalat mit Erdbeeren, Himbeeren, Ananas usw. Während wir aßen sprachen wir über die Situation, wie unzufrieden wir seien mit dem Hotel und was für Möglichkeiten es gäbe. Mein Vorschlag lag darin "Augen zu und durch" und vielleicht einen Tag früher abreisen, somit mehr Zeit in Las Vegas zu verbringen. Denn meiner Meinung konnte man es in dem Hotel aushalten und hätte es überlebt. Vor allem in meinem Auslandsjahr wurde ich immer wieder Situationen konfrontiert, die ich nicht immer so toll fand. Jedoch habe ich mich durch gebissen. Genau so auch mit dem Heimweh, hätte ich es damals nicht durch gezogen hätte ich niemals so ein geniales Jahr gehabt, wie ich schlussendlich hatte. Meine Schwester und meine Mama sahen es aber als unaushaltbare Situation und wollten sich den Urlaub nicht vermiesen lassen, deswegen entschieden sie sich kurzer Hand das Hotel zu wechseln obwohl wir schon alles bezahlt hatten.
So habe ich in zwei Hotels neben an gefragt ob sie noch etwas frei haben bzw. wie viel es kostet. Schlussendlich haben wir uns für das Holiday Inn Express entschieden.

Bis das alles erledigt war, wir erneut eingecheckt hatten, ich beim anderen wieder ausgecheckt, die Koffer wieder eingeladen und ausgeladen hatten, war es schon sehr sehr spät und kurze Zeit später bin ich todmüde ins Bett gefallen.


Dienstag, 17. Mai 2016

Day 3 (SF - Carmel)

16.02.2016


Gegen 7 Uhr wurde ich von den Sonnenstrahlen geweckt. Ich wusste beim Blick auf das Handy, dass ich aufstehen musste und mich fertig machen musste, denn heute ging es weiter. Also machte ich dies, packte mein Koffer und fuhr das Auto zum Hoteleingang vor, so dass wir dieses problemlos beladen konnten. Wir mussten nur noch auschecken und so verließen wir das Hotel gegen halb 9/9Uhr. Wir machten uns sofort auf den Weg zur Golden Gate Bridge, da wir diese am Vortag nicht mehr bewundern konnten. Ich wollte sie unbedingt sehen, da ich schon so viel von ihr gehört hatte und nun endlich in San Francisco war.
Es dauerte eine Weile erstmal bis zur Brücke zu kommen und anschließend auch wieder zurück zu fahren, jedoch beschlossen wir auf der Fahrt etwas zu Frühstücken. Wir stoppten bei Starbucks, wo jeder etwas kleines aß.
Nachdem kleinen Frühstück war jeder gestärkt und wir machten uns auf den Weg nach Carmel by the Sea, das Dorf am Meer lag ca 2h entfernt von SF, es wird oft mit St Tropez in Südfrankreich verglichen. Die Fahrt verging schnell und es war nicht allzu viel los auf den Straßen.
Angekommen, checkten wir in unser Hotel ein, beschlossen erst einmal an den Pool zu liegen. Dort lagen meine Mama und ich bis 17 Uhr, denn meine Schwester hatte beschlossen auf dem Zimmer zu bleiben um am Laptop zu sein. Nachdem die Sonne hinter den Wolken verschwunden waren, gingen wir rein um uns umzuziehen. Als wir 3 fertig waren, sind wir ins Zentrum gefahren, während dieser Fahrt erinnerte mich die Landschaft an Hawaii, die Vegetation war teilweise sehr identisch bzw. ähnelte sich in Teilen sehr stark. Als erstes fuhren wir an Strand und im Anschluss sind wir auf der Ocean Avenue entlang gelaufen. Dort sind wir noch in verschiedene Läden gegangen bevor wir in einem Fisch Restaurant essen gegangen sind.


Gegen halb 9 Uhr waren wir fertig mit essen und es ging wieder zurück zum Hotel. Dort habe ich die ganzen Posts überarbeitet und online gestellt.
Um kurz vor 12 Uhr bin auch ich todmüde ins Bett gefallen und bin sofort eingeschlafen,

PS: Morgen geht es nach LA 

Day 2 (SF)

Die Aussicht aus unserem Hotelzimmer


15.02.2016


“If you break the rules you go to prison, if you break the prison rules you go to Alcatraz!”



Am Sonntagmorgen bin ich um 5 Uhr aufgewacht, ich hatte nur sehr kurz geschlafen, jedoch fühlte ich mich schon sehr fit. Also beobachtete ich den Sonnenaufgang aus unserem Zimmer heraus während meine Schwester und Mama noch schliefen.  
Gegen 7 Uhr ist meine Mama schließlich aufgestanden und hat geduscht, auch ich habe mich im Anschluss geduscht und wir haben uns alle fertig gemacht. Dann ging es auch schon los zum Frühstücken, meine Schwester entschied, dass wir in ein Pancake House gehen. Eine sehr gute Entscheidung! Denn dort gab es alles Mögliche.


Nach einer kurzen Wartezeit bekamen wir einen Tisch zugeteilt und konnten auch gleich bestellen. Wir bestellten Hawaiian Waffles mit Toast dazu (meine Schwester), Buttermilk Pancakes und dazu Omlette (meine Mama), Three Pigs in a Blanket und als Beilage Rührei mit Speck (ich). Es war göttlich und nach dem Essen waren wir gestärkt für einen superaufregenden Tag.








Dieser begann direkt danach. Wir fuhren direkt vom Frühstück zum Twin Peak. Dort befindet sich eine Aussichtsplattform. Von dort aus kann man über den Großteil San Franciscos schauen und kann sich eine Übersicht verschaffen, denn San Francisco besteht aus über 43 Hügeln. Wir schossen Bilder und genossen die Aussicht ehe wir einen kleinen Berg bestiegen um noch eine bessere Aussicht zu bekommen.



Dann ging es auch schon weiter, wir fuhren downtown. Wir wollten unbedingt die Golden Gate Bridge sehen, jedoch hatten wir nicht damit gerechnet, dass die ganze Stadt abgesperrt sein würde wegen eines Marathons. Also standen wir im Stau, kamen in 10 Minuten einen Häuserblock weiter und gelangen nicht zur Golden Gate Bridge. Nachdem wir darüber diskutiert hatten was wir nun machen sollten, beschlossen wir zum Hotel zurück zu fahren und ein Taxi zu rufen. Auch wenn es nicht schön ist im Stau zu stehen, fand ich es trotzdem sehr interessant, denn so haben wir einen Eidruck von SF bekommen. Ich hatte nie gedacht, dass die Straßen in SF immer hoch und wieder runter gehen würden. Doch es war wirklich so!

Gegen 13 Uhr waren wir im Hotel zurück, haben wir ein Taxi gerufen. Dieses holte uns gegen 14 Uhr ab und chauffierte uns zum Union Square. Dort sahen wir uns ein wenig um und steuerten dann auf den Victoria Secret zu, dort shoppten wir erst einmal ein wenig eher wir weiter zu China bzw. Japan Town gingen.
Dort war ich von den Eindrücken erschlagen und ich kam mir nicht mehr vor als wäre ich in den USA, sondern in Asien, überall Schilder, die auf irgendeiner japanischen Sprache geschrieben waren, Menschen, die eine andere Sprache sprachen, komplett andere Gerüche, und zudem klang es auch ganz anders als in den restliche Teilen der Stadt.
Wir arbeiteten unseren Weg durch China Town und anschließend ging es einen um den anderen Hügel hoch und wieder runter, hoch und wieder runter, hoch und wieder runter, bis wir am Pier 39 angelangt waren. Während dieses "Walks" haben wir die Cables Cars sehen können und auch die kurvigste Straße der Welt.
SF hat definitiv sehr viel zu bieten!

Am Pier 39 angekommen, warteten schon wieder neue Eindrücke auf uns. Das Pier 39 ist wegen der kalifornischen Seelöwen so berühmt. Wir sind erstmal über das ganze Pier gelaufen und haben uns die verschiedenen Läden angeschaut, ehe wir entschieden haben wo wir essen. Schlussendlich entschieden wir uns für das Hard Rock Cafe. Im Anschluss machten wir noch ein paar Bilder von den Seelöwen, bevor wir uns noch ein Eis bei der Ben and Jerries Eisdiele holten.


Zum Abschluss des Tages haben wir eine Alcatraz Tour gebucht. Also liefen wir zum Pier 33. Dort tauschten wir unsere Online Ticktes in richtige Tickets um. Anschließend mussten wir noch in einer Schlange warten bis es soweit war und wir auf das Alcatraz Cruise Ship durften. Das Boat hat uns vom Festland zu Alcatraz Prison Island gebracht. Dort wurde zuerst einmal etwas über Alcatraz erzählt und anschließend konnten wir eigenständig mit Hilfe von Audio Guides durch das ehemalige Gefängnis gehen. Es war eine großartige und atemberaubende Erfahrung, denn in den 45 Minuten während der Tour hat man viele spannende Dinge aber auch schockierende Sachen erfahren.

Langsam ging der Tag zu Ende, ein Taxi hat uns zurück zum Hotel gebracht, wo meine Schwester direkt ins Bett gefallen ist und eingeschlafen ist. Meine Mama hat es ihr gleich getan, nur ich war noch einwenig wach und habe Bilder von meinem Laptop auf mein Handy gezogen und Bilder von der Kamera auf meinen Laptop. Gegen halb 12 ging es auch für mich schlafen.

Montag, 16. Mai 2016

Day 1 (FRA-SF)

14.05.2016


Hei :)
Es ist der 14 Mai! Endlich, denn ich habe mich schon lange auf diesen Tag gefreut, um genau zu sein über 8 Monate lang. Ich bin wieder Back in the USA!
Doch wie kam es dazu? Was werde ich die Zeit machen? Wie lange werde ich hier bleiben? Wie war mein Flug und wo genau bin ich im Moment? Das werde ich euch alles täglich in einem Blog Post erzählen, ich werde mich bemühen, dass ich täglich schreibe, jedoch seit mir bitte nicht böse, wenn es mal ein wenig Verspätung hat.

Am 14. Mai 2016 kam meine Mama um 7 Uhr in mein Zimmer und meinte es wäre Zeit zum Aufstehen. Ich war müde! Todmüde um genau zu sein, denn ich habe gerade mal 6 Stunden geschlafen nachdem ich am Vorabend noch etwas mit meinen Freunden trinken war. Zum Koffer packen kam ich bisher auch noch nicht, denn die Woche war verrückt. Jeden Tag musste ich lernen, war unterwegs oder irgendetwas war los. So war es schlussendlich ein paar Stunden vor dem Flug und es lag ein leerer Koffer in meinem Zimmer. Sogar meine Schwester hatte ihren Koffer gepackt, wie ich beim Frühstück nach dem Duschen erfuhr.  Ich hatte ein kleines Problem. Denn wie sollte ich das alles schaffen, mittlerweile war kurz nach 8 Uhr und ich sollte den Online Check in für uns erledigen. Ich versuchte es immer wieder, jedoch klappte es nicht. Das Problem lag mein Scannen des Reisepasses. Als ich es für über 30 Minuten lang probiert hatte, beschloss ich aufzugeben, denn es war schließlich 8:30Uhr und um 9:30Uhr musste ich auf dem Tennisplatz zusammen mit meiner Schwester stehen. Erst jetzt begann ich meinen Koffer zu packen. Ich rannte zum Schuhregal, zog ein paar Schuhe heraus, rannte wieder hoch, als erstes war mein Handgepäckkoffer gepackt, doch mittlerweile war es schon 9Uhr. Ich hatte noch 15 Minuten und meine Eltern wollten, dass mein Koffer noch vor dem Tennis fertig gepackt war. Ich rief nach meiner Schwester, sagte ihr was sie aus dem Bad holen sollte, währenddessen warf ich tausende von Sachen in meinen Koffer, ohne jegliche Übersicht. Denn mittlerweile hatte ich diese verloren. Meine Mutter rief nach uns und wir mussten ins Tennis, fast war es geschafft, Nachdem Tennis musste ich noch einzelne Dinge richten, jedoch war der Großteil fertig. Wir kamen um kurz vor 11 Uhr nach Hause, ich duschte mich schnell ab, ging in die Küche für eine letzte Besprechung mit meinen Eltern und anschließend war es Zeit die Koffer zu wiegen.

Ist mein Koffer zu schwer? Muss ich noch etwas raus tun? Wenn ja was? Aber kann er überhaupt mehr als 23 Kilo wiegen? Ich hatte doch überwiegend Kleider eingepackt. Als erstes meiner Mama ihr Koffer: 21 Kilogramm. Anschließend meiner Schwester ihrer: 15 Kilogramm und nun war ich dran… 16 Kilo. Da hatte ich nochmal Glück gehabt, ich habe keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, denn normalerweise bin ich immer sehr knapp an der Grenze zu den 23 Kilo.

Nun hieß es Auto verladen. Unser Stiefvater half uns und brachte uns anschließend um 12 Uhr zum Frankfurter Flughafen, denn auf der Autobahn war Stau angesagt und am Flughafen schien viel los zu sein, wie eine Freundin von mir berichtete, die am Vortag nach Dubai geflogen war. Erstaunlicherweise hatten wir nur wenig Stau und kamen so schon um 13:30 Uhr in Frankfurt an. Als wir einen Parkplatz hatten, hieß es einchecken. Auch hier hatten wir Glück, denn als wir kamen stand niemand am United Schalter und als wir fertig mit einchecken waren und wir unsere Koffer abgegeben hatten, war eine riesige Schlange am Schalter. Da wir nun noch einiges an Zeit hatten, beschlossen wir in ein Café zu gehen. Um genau zu sein noch über 2 Stunden, denn es war gerade erstmal 14 Uhr und unser Flug sollte um 17:25 fliegen, und um 16:40Uhr sollte Boarding sein. Dort tranken wir vier alle etwas und anschließend machten wir uns auf zum Securitybereich. Hier verabschiedeten wir uns von meinem Stiefvater, denn er wird uns nicht auf unserer Reise begleiten. Er hat nachdem wir alles gebucht hatten, beschlossen doch nicht mitzugehen und so stornierten wir sein Flug. Schlussendlich bereute er es, nicht mitgegangen zu sein, jedoch freuten wir uns über einen Mädelsurlaub zu dritt.
Wir kamen gut durch Security durch, auch wenn ich nochmal extra untersucht werden musste und meine Tasche mit irgendwelchen Drogenzeugs untersucht werden musste. Die anschließende Zeit verbrachten wir mit warten, die meiste Zeit davon war ich am Handy und schrieb mit meinen Freunden, die ich sehr vermissen würde, und ein bisschen der Zeit liefen wir umher.
Endlich war es 16:40Uhr, das Boarding konnte beginnen. Wie immer war ich Boarding Group 5, also konnte ich sehr lange warten. Doch dann ging alles sehr schnell, wir waren dran, wir konnten ins Flugzeug, mussten einmal durch das komplette Flugzeug, da wir in der letzten Reihe saßen. Es war gerade erstmal 17:05Uhr und fast alle Passagiere saßen schon in der Maschine. Um kurz vor halb 6 rollte die Maschine los, jedoch stoppte sie nach einigen Minuten wieder. Was war los? Warum konnten wir nicht starten? Es starteten doch alle Maschinen neben uns. 5 Minuten verstrichen… 10 Minuten… 15 Minuten… 20 Minuten würde uns mal jemand informieren was hier los ist? Gibt es einen Grund warum wir nicht starten oder warten wir nur auf etwas…25 Minuten… 30 Minuten. Da kam die Durchsage, dass die Kühlung des Öls in der Turbine kaputt sei. Na super. Der Urlaub fängt ja gut an, wir mussten also zurück und irgendwelche Mechaniker mussten sich das Flugzeug anschauen, zudem wurde es immer wärmer in der Maschine. Doch ich sah das Positive, so konnte ich länger mit meinen Freunden schreiben, was vermutlich nicht möglich sein wird wenn ich über dem Atlantik bin. Nachdem meine Schwester und ich verschiedenste Männer beobachtet haben, wie sie an der Turbine geschraubt haben, war es endlich soweit. Nach 2 Stunden konnten wir endlich starten. Um 19:30Uhr rollten wir auf die Startbahn. Es ging los!
Nun standen uns knappe 11 Stunden Flug bevor. Von Frankfurt bis nach San Francisco.
Während dieser Zeit schlief ich erstmal ein wenig, denn ich war noch immer sehr müde, anschließend gab es Abendessen, danach lernte ich Englisch Vokabeln für die Schule. Eigentlich wollte ich während des Urlaubes nicht lernen. Jedoch erfuhr ich am Donnerstag, dass ich nach den Ferien nicht nur Biologie und Chemie Arbeit schreiben würde, sondern auch einen Englisch Vokabel Test. Da ich meine 1 in Englisch halten möchte, muss ich natürlich für diesen Test lernen. Anschließend schlief ich erneut, bis ich beschloss meinen Blog Post zu starten und uns noch etwa 4 Stunden Flugzeit bevorstanden.

Kaum zu glauben, dass ich mich schon wieder auf dem Weg in die USA befinde, nachdem ich mich erst im September von allen in Utah verabschiedet hatte. Doch ich vermisste die USA sehr und vor allem meine Freunde. In letzter Zeit jedoch habe ich mich wieder vollens in Deutschland eingelebt und komme sehr gut klar. Ich unternahm oft Dinge, ging ab und zu feiern, oft auch mal was trinken, durfte endlich Auto fahren, auch wenn nur Begleitend. Aber unter dem Strich war ich glücklich, denn ich hatte alles was ich wollte, gute Noten, Freunde, Führerschein, Spaß, bis auf mein amerikanisches Leben, das ich gelegenheitlich noch immer sehr vermisste.
Doch wie würde es sein meine amerikanische Familie wieder zu sehen, meine Freunde zu sehen, noch einmal zurück nach Provo zu gehen, noch einmal an Timpview Highschool vorbei zu fahren, noch einmal all die Orte sehen, die so wichtig waren für mich. Ich hatte viele Erinnerungen gemacht egal ob bei Bekah Zuhause, bei mir Zuhause, in der Schule, auf dem Schulweg, bei Niklas seiner Gastfamilie Zuhause, bei Anna Zuhause, in Bekahs Auto, bei der Fahrschule, in der Bibliothk, auf den Bänken vor der Schule, in den BYU Gebäuden, in den Kirchen, auf den Straßen, im Zupas, oder auch bei Wendy’s, selbst bei JcW’s und auch im Kino. Wenn ich nur an ein Ort mich zurück erinnere schießen mir hunderte bis tausende Bilder in den Kopf, wie wir bei JDogs essen waren, oder immer wieder so viel Eis gegessen haben, wie wir oft bei mir oder Anna Zuhause Lunch gegessen haben, oder wie wir an der Tankstelle vergeblich nach einem Film geschaut haben, wie wir Lagerfeuer machten und all die Zeit, die ich so viel Spaß hatte, so dass mein Bauch vor Lachen weh tat. In dieser Zeit vermisste ich auch meine deutsche Familie, jedoch blende ich das oft aus, wenn ich mich zurück erinnere an das was war. Denn man erinnert sich meistens nur an die guten Dinge.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich hin und hergerissen war zwischen zwei Welten, die komplett verschieden waren. Nicht nur die Sprache unterschied sich, sondern ich unterschied mich, denn ich war wie eine andere Person, sobald ich die Sprache wechselte. Doch ohne meine Zeit im Ausland wäre ich niemals die Person, die ich heute bin! Ich wäre nie die Person, die meine Freunde kennen und ich würde nicht so handeln, wie ich es hier und jetzt tue.

Die restliche Flugzeit verbrachte ich mit schlafen, essen und nichts tun. Als wir endlich um kurz vor 21 Uhr über San Francisco waren, konnten wir nicht landen, also hieß es in der Warteschleife umherfliegen. Mit 2 Stunden Verspätung konnten wir endlich um halb 10 landen. Dann mussten wir aussteigen, durch die Immigration, Koffer holen und mit der Air Train zum Mietwagen Verleih. Mittlerweile war es schon 23 Uhr und wir waren einfach fertig, nachdem wir über eine Stunde beim Mietwagenverleih warten mussten, haben wir endlich unser riesen Auto abholen können. Mit dem Monster Teil sind wir zum Hotel gefahren, haben dort direkt eingecheckt und um halb 2 bin ich todmüde ins Bett gefallen. Bevor ich jedoch schlafen gegangen bin, habe ich mich noch kurz abgeduscht, da ich mich total dreckig und schmutzig gefühlt habe nachdem ich über 24 Stunden wach war.

Ich hoffe ihr freut euch genauso auf die kommenden zwei Wochen wie ich, denn ich kann es kaum glauben, dass wir so viele Städte besichtigen werden. Also seid gespannt und schaut auf jeden Fall mal bei mir auf dem Blog vorbei um die Berichte zu lesen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Meine Schwester geht ins Ausland

Hei :)
Vor 3 Jahren hat alles für mich angefangen, Organisation suchen usw. ... Kaum zu fassen, dass es schon so lange her. Schon fast 1 Jahr bin ich jetzt Zuhause und habe noch immer das Gefühl als wäre ich erst gestern nach Hause gekommen, noch immer erzähle ich Geschichten von meiner Zeit im Ausland und noch immer vermisse ich Zuhause. Umso weniger kann ich glauben, dass meine Schwester am Anfang dieser genialen Zeit ist und ihr meine vergangenen drei Jahre noch bevorstehen. Denn im Sommer 2017 wird sie ihr großes Abenteuer antreten.
Schon jetzt freut sie sich wie ein Honig Kuchen Pferd und frägt mich lauter Dinge.

Auch sie wird kräftig Blog schreiben und hat aus diesem Grund schon einen eingerichtet.
                      >Ein Jahr am anderen Ende der Welt<
Ihr Blog wird natürlich nicht wie meiner sein, jedoch wird auch sie viele Dinge berichten und hoffentlich das größte Abenteuer ihres Lebens machen, vielleicht wird sie sogar das beste Jahr ihres Lebens in den USA erleben oder vielleicht doch die erfahrungsreichste Zeit.
Ich kann nicht vorhersagen, wie es für sie wird, aber ich kann definitiv aus eigener Erfahrung behaupten, dass es eine der spannendsten Zeit ihres Lebens wird.

Ich hoffe, ihr seid genau so gespannt wie ich und könnt kaum erwarten, wo sie hinkommt und wollt unbedingt ihr Abenteuer via Blog mitverfolgen :)

Bis bald ♥

Sonntag, 24. April 2016

Vor einem Jahr...

...war alles anders

Oft erinnere ich mich zurück an die schöne Zeit, die ich in den USA verbracht habe und oft ertappe ich mich dabei, mich selbst zu fragen, ob das alles wirklich echt war oder doch nur ein Traum.
Es ist teilweise sehr komisch an diese wunderschöne Zeit zurück zu denken, denn ich weiß wenn ich das nächste Mal in  den USA sein werde, wird nichts mehr so sein, wie es damals war. Denn es hat sch einfach so viel verändert. Meine Gastfamilie lebt zwar immer noch im selben Haus, aber mein Zimmer, so wie es es damals gab, gibt es nicht mehr, meinen Freundeskreis gibt es nicht mehr, meine Klassenstufe gibt es nicht mehr und all diese Sachen, die mein Auslandsjahr ausgemacht haben, existieren einfach nicht mehr.
Noch vor einem Jahr war alles so anders! Es war normal für mich alleine zu frühstücken, meine Wäsche zu waschen, morgens allein zur Schule zu laufen, seitenlange Aufsätze auf Englisch zu schreiben, in der Schule Spaßfächer zu haben, den ganzen tag Englisch zu reden, mit meinen Freundinnen Lunch zu essen, Auto zu fahren, nach der Schule nach Hause zu laufen oder zu Bekah oder Anna zu gehen, die Wochenenden mit ihnen zu verbringen, mit meiner Gastmutter einkaufen zu gehen, mit Magnus und Aydra zu spielen. Lauter Dinge, die damals für mich selbstverständlich erschienen gibt es heute nicht mehr beziehungsweise sind nicht mehr so wie sie waren.
Und trotzdem liebe ich es an diese tolle Zeit zurück zu denken und wünschte ich könnte so schnell wie möglich zurück. 
Nocheinmal alles erleben was ich erleben durfte. 
Nocheinmal in die Schule zu gehen und mit meinen Freundinnen mittag zu essen.
Nocheinmal mich mit meinen Freundinnen treffen und mit ihnen Spaß haben :)
Es gibt so viele Momente, die ich so gern nocheinmal erleben würde.

In wenigen Wochen werde ich die Möglichkeit haben meine beiden Freundinnen zu überraschen und anschließend 2 Tage mit ihnen verbringen zu können. 48 Stunden auf die ich mich schon seit Monaten freue und schon jetzt weiß, dass sie viel zu schnell vergehen werden. Jedoch weiß ich auch, dass ich die Zeit genießen werde! Denn auch wenn es nur für eine begrenzte Zeit ist, gebe ich alles für die Chance meine Freundinnen wieder in meinen Armen zu halten. Vielleicht kann ich nicht nocheinmal in die Schule gehen oder mit meinen damaligen Mitschülern Unterricht haben, aber ich kann nocheinmal mit meinen Freundinnen Zeit verbringen :)

Viel ist passiert im vergangenen Jahr und ich habe ggemerkt, dass die Zeit trotzdem weiterläuft egal wie sehr ich mir wünschte nocheinmal alles erleben zu dürfen. Ich denke es ist einfach sehr wichtig im Hier und Jetzt zu leben, anstatt in den Erinnerungen der Vergangenheit oder in den Träumen der Zukunft. Auch wenn das nicht immer leicht scheint und nicht immer leicht ist, kann ich es nur jedem raten und am allermeisten mir selbst.

Ich bin schon wieder so von dem Thema abgekommen, aber sobald ich schreibe könnte ich ganze Romane schreiben, denn sobald ich anfange zu schreiben kommen mir tausende Ideen.

Bis bald ♥
Wenn ihr irgendwelche Wünsche habt, dann schreib die doch bitte in die Kommis.